Geschichte des Klosters



Das Kloster St. Josef, Neumarkt/OPf., ist eine Niederlassung der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) in der Provinz Deutschland und Österreich.

Es bietet Wohn- und Lebensraum für rund 150 Schwestern in den 2 Gemeinschaften  Elisabeth und St. Alfons. Viele der Schwestern verbringen hier ihren Ruhestand, ein Teil versieht ehrenamtlich verschiedene Dienste im Haus, ein Teil arbeitet in einer Dienstgemeinschaft von etwa hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedenen Einrichtungen des Klosters mit vorwiegend nicht-klösterlichen Kräften zusammen.

Die Geschichte von Kloster St. Josef beginnt 1920. Mit Schreiben vom 28. August 1920 bestätigte der damalige Bischof von Eichstätt Dr. Leo von Mergel OSB der Generaloberin von Oberbronn (Elsass) die kanonische Errichtung des Provinzmutterhauses für die Provinz Bayern-Pfalz (seit 1951 bis 2005 Provinz Bayern) im ehemaligen Kurhaus Wildbad in Neumarkt/OPf.

Im Laufe der folgenden Jahre entstand das Kloster St. Josef, wie wir es heute kennen.

Die Gesamtanlage in ihrer heutigen Gestalt wurde vor allem durch drei Hauptaufgaben geprägt, die in der Kongregation eine lange Tradition haben.

Das Kloster sollte Räumlichkeiten bieten

  • für die Schwesterngemeinschaft/en,
  • für die Jahresexerzitien aller Schwestern der Provinz,
  • für die Ausbildung des Ordensnachwuchses in Postulat und Noviziat. 1994 wurde die Ordensausbildung nach München verlegt und ist heute mit Postulat und Noviziat der Provinz Deutschland und Österreich im dortigen Herz-Jesu-Kloster, einer ordenseigenen Einrichtung mit Kinderhaus und Wohnheim für junge Frauen angesiedelt,
  • für die kranken und älteren Mitschwestern.

Am 10. April 2005 erfolgte die Zusammenlegung der deutschsprachigen Provinzen Baden-Hessen, Bayern, Pfalz und Österreich zur neuen Provinz Deutschland und Österreich mit Sitz in Nürnberg. Am 08. Nov. 2009 wurde außerdem das Kloster Obernzell aus der Kongregation der Schwestern vom Heiligsten Heiland, Bratislava in die Provinz integriert. Das Kloster St. Josef ist für die Schwestern der Region und darüber hinaus auch weiterhin Treffpunkt für Jahresexerzitien, Tagungen u.ä.